Alle T-Konten werden im Hauptbuch geführt. Bevor die Geschäftsvorfälle darin gebucht werden, erfolgt deren buchhalterische Erfassung in Form von Buchungssätzen im Grundbuch bzw. Journal.

Bei den Buchungssätzen wird zuerst das Konto genannt, indem die Sollbuchung stattfindet, nach dem Wort "an" dann das Konto mit der Habenbuchung. Die Beträge sind auf beiden Seiten immer gleich groß.

Buchungssatz (allgemein)
Sollbuchung ... € an Habenbuchung ... €
1. Geschäftsvorfall

Wir zahlen 5.000,00 € aus unserem Kassenbestand auf das Bankkonto ein.

  • Die Mehrung im aktiven Bestandskonto Bank (BK) wird auf der Sollseite gebucht.
  • Die Minderung im aktiven Bestandskonto Kasse (KA) wird auf der Habenseite gebucht.
Buchungssatz
BK 5.000,00 € an KA 5.000,00 €
2. Geschäftsvorfall

Die Bank räumt uns für kurzfristige Kredite in Höhe von 30.000,00 € einen längeren Tilgungszeitraum ein.

  • Die Mehrung im passiven Bestandskonto langfristige Bankverbindlichkeiten (LBKV) wird auf der Habenseite gebucht.
  • Die Minderung im passiven Bestandskonto kurzfristige Bankverbindlichkeiten (KBKV) wird auf der Sollseite gebucht.
Buchungssatz
KBKV 30.000,00 € an LBKV 30.000,00 €
3. Geschäftsvorfall

Wir kaufen eine neue Maschine für 12.000,00 € gegen Rechnung (auf Ziel).

  • Die Mehrung im aktiven Bestandskonto Maschinen (MA) wird auf der Sollseite gebucht.
  • Die Mehrung im passiven Bestandskonto Verbindlichkeiten (VE) wird auf der Habenseite gebucht.
Buchungssatz
MA 12.000,00 € an VE 12.000,00 €
4. Geschäftsvorfall

Wir zahlen einen kurzfristigen Kredit durch Überweisung von 10.000,00 € zurück.

  • Die Minderung im aktiven Bestandskonto Bank (BK) wird auf der Habenseite gebucht.
  • Die Minderung im passiven Bestandskonto kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (KBKV) wird auf der Sollseite gebucht.
Buchungssatz
KBKV 10.000,00 € an BK 10.000,00 €